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Dresden                                                                                                                                           .... ein wenig Disneyland gefällig?

Dresden bietet Sehenswertes in vielerlei Gestalt: In keiner Architekturgeschichte fehlt wohl der einzigartige Dresdner Zwinger.Frauenkirche, Semperoper und Residenzschloss prägen wie viele weitere historische Baudenkmale und Ensemble das Bild von Dresden. Die kecken Engel aus Raffaels Sixtinischer Madonna werben in aller Welt für Dresdens Kunstsammlungen. Prachtvolle Uferpromenaden, interessante Museen und Einrichtungen, technische Denkmale, liebenswerte Details – Dresden hält viele Entdeckungen bereit. Und das in einer atemberaubenden Zweiteilung

Altstadt:    


Am linken Ufer der Elbe finden Sie das historische Zentrum der Stadt um Zwinger, Frauenkirche und Oper ...  mehr

Hier, im Scheitel eines anmutigen Flussbogens gelegen, befindet sich das historische Zentrum Dresdens. Jahrhundertelang von mächtigen Festungsmauern geschützt, entfaltete die sächsische Residenz hier Pracht und Betriebsamkeit. Noch heute bestimmen die Bauten aus Renaissance , Barock und 19. Jahrhundert die Schauseite von Dresden, die Elbfront. Vom jenseitigen Ufer oder von einer der Elbbrücken aus betrachtet, zeigt sich die Stadt schon auf den ersten Blick als Kulturstadt von europäischem Rang.

 
 

Trotz schwerer Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg hat die Dresdner Altstadt reizvolle Ensembles bewahrt oder wiedergewonnen. Der Wiederaufbau des Stadtzentrums findet sein bekanntestes Symbol in der Dresdner Frauenkirche, jenem prachtvollen barocken Kuppelbau, der das Stadtzentrum prägt.
Viele Kultureinrichtungen sind entlang des Altstädter Elbufers zu finden. Von der Gemäldegalerie Alte Meister bis zur Schatzkammer der sächsischen Kurfürsten und Könige, dem Grünen Gewölbe. Die Altstadt ist dabei Zentrum des Stadtlebens und der Politik. Im Sächsischen Landtag werden die Geschicke Sachsens bestimmt, im Rathaus die der Stadt. Um den Altmarkt und die Prager Straße finden sich Einkaufszentren, Gastronomie, Kultur und Arbeit. Die Altstadt bietet durch den Wiederaufbau in den letzten Jahrzehnten vielleicht die architektonischste Vielfalt von Historie bis Moderne.


Neustadt:
   
     
 

. .... Elbaufwärts schließt das Regierungsviertel am Königsufer an die Innere Neustadt an. Dominiert von den beiden monumentalen Bauten des sächsischen Finanzministeriums und der Staatskanzlei. Beeindruckend wirken die prunkvollen historistischen Fassaden und Dachkonstruktionen. Als »Äußere Neustadt« bezeichnen die Dresdner vor allem das nördlich angrenzende Stadtviertel. Ein Wohngebiet dessen historisierende Architektur der Jahrhundertwende sich erhalten hat. In den eng bebauten Straßenzügen entstand im vergangenen Jahrzehnt eine vielfältige kulturelle Szene. Heute verfügt die Äußere Neustadt zwischen Königsbrücker Straße und Lutherplatz über reiche Gastronomie, vielfältige Shopping- und Kulturangebote.

Rechts des Flusses ist reizvolle Vielfalt zu erleben: Barocke Straßenzüge, monumentale Regierungsbauten und bunte Szeneviertel ...  mehr
Als Neustadt werden die am rechten Ufer der Elbe gelegenen Stadtviertel bezeichnet, obwohl die Siedlung gegenüber der Altstadt bis zum 18. Jahrhundert den Namen »Altendresden« trug. Sie erhielt schon 1403 Stadtrecht, blieb aber immer im Schatten der Residenz auf der anderen Elbseite. Nach einem verheerenden Brand 1685 wurde der bereits nach Dresden eingemeindete Stadtteil neu errichtet – die »Neue Stadt bey Dresden«, die Neustadt. Der barocke Wiederaufbau schuf reizvolle Straßen- und Platzensembles, die heute noch im Gebiet um die Königstraße erlebbar sind. Auftakt ist der Neustädter Markt mit dem »Goldenen Reiter«. Die dort beginnende Hauptstraße ist die Magistrale des historischen Stadtviertels. .....

 


Elbauen und Elbhänge:

Die wundervolle Landschaft entlang der Elbe lädt zu Kulturgenuss und Entspannung ein ..mehr
Geographie und Atmosphäre Dresdens werden gleichermaßen vom Fluss geprägt: Die Elbe formte das ausgedehnte Tal, in dem sich das Dresdner Stadtgebiet befindet. Zum Fluss hin orientierten sich die wichtigen Bauten der alten sächsischen Residenz. Heute prägt der Naturraum der Elbauen und -hänge wesentlich die hohe Lebensqualität der Stadt.
Weidende Schafherden neben belebten Brücken, Picknick im Grünen mit Blick auf Schloss und Kathedrale, historische Dampfschiffe mit Dixieland-Musik, Schlösser und Villen mit weitem Blick über die Stadt, Biergärten inmitten ausgedehnter Wiesen – die geschützte Flusslandschaft bietet Raum für Natur und vielfältige Nutzung.



Aussichtstürme:
 
Verschaffen Sie sich den Überblick aus unterschiedlichen Perspektiven ...mehr
 

Schlossturm (Hausmannsturm)

Der Hausmannsturm des Dresdner Residenzschlosses gehört zu den ältesten Baudenkmälern der 1206 erstmals erwähnten Stadt. Das Schloss wird in den nächsten Jahren zum Museumszentrum ausgebaut. Höhe: 100 Meter
Lage: Schlossplatz/ Georgenbau. Der höchste der historischen Türme Dresdens nach einem Entwurf (1674) von Oberlandbaumeister Wolf Caspar Klengel.
Öffnungszeiten: April bis Oktober Di-So 10-18 Uhr, Eintritt: Erwachsene 2,50 €, ermäßigt 1,50 €
(Eintritt inklusive Schlossausstellung)

Rathausturm

Höhe: 98 Meter
Eingang: Kreuzstraße
Von den Architekten K. Roth und E. Bräter 1905 bis 1910 mit dem neuen Rathaus errichtet. Die vergoldete Turmfigur »Rathausmann mit Füllhorn« auf dem Helm von G. Guhr hat eine Höhe von 5,35 Metern.
Öffnungszeiten: April bis Oktober 10-18 Uhr, Eintritt: Erwachsene 2,50 €, ermäßigt 1,50 €

Turm der Kreuzkirche

Höhe: 92 Meter
Lage: An der Kreuzkirche 6
Nach Brand von 1897 Wiederaufbau der Kirche bis 1900. Die Turmanlage von 1784 bis 1788 stammt von dem Hofbaumeister und Akademieprofessor G.A. Hölzer.
Öffnungszeiten: Ostern bis Oktober Mo-Sa: 10-17.30, So: 12-17.30 Uhr, November bis Ostern jeweils bis 16 Uhr, zum Striezelmarkt bis 20 Uhr, Eintritt: Erwachsene 1 €, ermäßigt 0,50 €


Turm der Dreikönigskirche


Höhe: 87,5 Meter
Lage: Hauptstraße 23
1732 bis 1739 im Zusammenhang mit dem Neubau der Kirche durch M.D. Pöppelmann und G. Bähr an gleicher Stelle entstanden.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 10-18 Uhr, Eintritt: Erwachsene 1,50 €, ermäßigt 1 €

Ernemannturm

Höhe: 48 Meter
Lage: Junghansstraße 1-3 (Technische Sammlungen Dresden)
Fünfgeschossiger Turm der ehemaligen Ernemann-Werke (Zeiss-Ikon-Werke) von den Architekten R. Högg und R. Müller aus den Jahren 1923/24.
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-17 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr, Eintritt: Erwachsene 2,05 €, ermäßigt 1,02 €
(Eintritt inklusive Museum)





Dresdner Nachtskaten

Es ist was los auf Dresdens Straßen! Denn jeden Freitag von Ende April bis Mitte Oktober starten bis zu 8000 Teilnehmer zu einer Stadtrundfahrt der etwas anderen Art. Die Rede ist vom Dresdner Nachtskaten - eine der größten Massensportveranstaltungen in den neuen Bundesländern. (www.nachtskaten-dresden.de)

Treff ist jeden Freitag von April bis Oktober um 19.00 Uhr an der Halfpipe Lingner Allee, der scharfe Start erfolgt um 21.00 Uhr.
Begleitet von bis zu 50 Ordnern, abgesichert durch die Polizei und Sanitätern schlängelt sich das Nachtskaten durch die Straßen der sächsischen Landeshauptstadt, von jung bis Alt sind alle Teilnehmergruppen vertreten. Das bereits seit 1998 regelmäßig stattfindende Dresdner Nachtskaten feiert in diesem Jahr seinen 6. Geburtstag und ist damit die älteste Blade-Night in Deutschland.

Wer teilnehmen möchte, sollte neben Skates auch über ein gehöriges Stück körperliche Fitness und natürlich die nötigen Protektoren verfügen. Anfängern empfehlen wir, zuvor einen Skatekurs, in welchem auch Bremstechnikevermittelt werden, teilzunehmen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Auf dem Startplatz und am Pausenpunkt sorgt ein Verpflegungsstand für die nötige Stärkung und Erfrischung. Ein Musikmobil an der Spitze sorgt für das typische Partyfeeling und die Stimmung.


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