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Playing The Angel
2005
Tracklist:
(Stumm 260)
 
Cover
- A Pain That I'm Used To
- John The Revelator
- Suffer Well
- The Sinner In Me
- Precious
- Macro
- I Want It All
- Nothing's Impossible
- Introspectre
- Damaged People
- Lilian
- The Darkest Star
Playing The Angel
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Recorded at Sound Design Santa Barbara, Assisted by Nick Sevilla,
Stratosphere Sound Studio New York,  Assisted by Arjun Argawala + Rudyard Lee Cullers,
Recorded and mixed at Whitfield Street Studios London, Assisted by Devin Workman + Kt Rangnick
Produziert von Ben Hillier in 2005,

Veröffentlichungsdatum: 14.10.2005,
Mixed by Steve Fitzmaurice and Ben Hillier
Programming by Dave McCracken and Richard Marris,
Original Programming on tracks "Suffer Well", "I Want It All" +  "Nothing's Impossible"  by Christian Eigner and Andrew Phillott,
Engineered by Ben Hillier and Richard Morris,
all tracks mastered by Emily Lazar at The Lodge New York,  Assisted by Sarah Register,
Art direction, photography and cover design by Anton Gorbijn, design by Four5one.com
Management: Jonathan Kessler for Baron Inc.
Office: JF Fanger, Venusnote Ltd.
 
 


nachstehende Titel wurden von Martin L. Gore geschrieben:

- A Pain That I'm Used To
- John The Revelator
- The Sinner In Me
- Precious
- Macro
- Introspectre
- Damaged People
- Lilian
- The Darkest Star

Words published by EMI Music Publishing Ltd. / Assigned by Grabbing Hands Music Overseas Ltd.


nachstehende Titel wurden von Dave Gahan geschrieben:

- Suffer Well
- I Want It All
- Nothing's Impossible


Words published by JJSR Productions Inc. / Universal Music Publishing Ltd.

Kurzhistory zum Album

Playing The Angel ist, auch wenn es sich denkwürdig anhört, eine gewisse Übersicht des bisherigen und neuen Bandschaffens. Die Band hat sich auf alte Fähigkeiten besonnen, feilt wieder am perfekten Song und Sound. Mit Hilfe des Produzenten Ben Hillier, der der Band zufolge Depeche Mode nicht wirklich mochte, klingt in dem elften Studioalbum stellenweise der 80s-Synthiegeist, flechten verzerrte Gitarren dichte Wände, die aus dem Nichts auftauchen, bekannte Soundtüfteleien wabern im Hintergrund und formen die Dunkelheit und Dave Gahans Stimme ist ein prägendes Instrument par excellence.
Stattdessen baden sie in der Zeitlosigkeit, die sie sich durch die Stilbrüche und -Sprünge der letzten Jahre erarbeitet haben. Depeche Mode haben ja so ziemlich alles ausprobiert. Synthiepop war mal, danach folgte Rock, Elektro, Lärm. Sogar - wir erinnern uns an die fantastische Single "Condemnation" - Soul. Das sind Zutaten, mit denen sich einiges anstellen lässt. Was aber anders ist als früher: Nicht mehr Marin Gore ist der Hauptausführende, was die Kompositionen angeht. Auch wenn am Anfang vor allem Vince Clarke die Band und Songs prägte und es bereits geniale Songs von Alan Wilder gab, so musste Martin dem Drängen von Dave auf eigene Album-Titel nachgeben.

Sänger Dave Gahan steuerte erstmals selbst drei Songs zu einem Depeche-Mode-Album bei. Und das mit großem Erfolg. Das mag Zeichen sein für eine gewisse Vermenschlichung der Band, die in den letzten 15 Jahren oft knapp vor der Auflösung zu stehen schien, bei der Kreativität so ganz offenbar in einem Engtanz mit der Katastrophe stand. Aber wohl auch die Erkenntnis darüber, dass es Depeche Mode ohne Dave Gahan nicht geben würde.

"Playing The Angel" überzeugt durch das, was im Popjournalismus gerne als Geschlossenheit bezeichnet wird. Ben Hillier, der in der Vergangenheit mit Blur und Elbow zusammenarbeitete, schuf ein warmes, aber hinreichend dunkles Klangdesign, das vorsichtig das Vergangene zitiert. Dass die Single das mit dem Holzhammer macht, geht in Ordnung. Dass der Rest der Songs etwas ruppiger anmutet, ebenfalls. Denn das Klaustrophobische war schließlich immer relevanter Bestandteil der Band. Depeche Mode hat nichts verloren. Sie gewinnen ständig neues hinzu.


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